Weihnachtsabo 2018

Weihnachtsabo 2018


Für viele Besucher des Stadttheaters Fürth ist ein Weihnachtsabo seit Jahren ein
beliebtes Präsent. Dieses Geschenk liegt zudem voll im Trend. In einer Zeit, in der
man immer häufiger hört, dass die zu Beschenkenden „ja schon alles haben", bietet
das Verschenken von „Zeit" einen Ausweg. Zeitmangel wird allenthalben beklagt.
Was kann da sinnvoller sein, als gemeinsame Stunden mit den Liebsten oder mit
dem Schenkenden zu verbringen? Und was liegt da näher, als unvergessliche
und schöne Stunden im Stadttheater zu „verschenken". Weil die Vorlieben im
Stadttheaterprogramm unterschiedlich sind, besteht wie im vergangenen Jahr die
Möglichkeit, zwischen drei verschiedenen Abos auszuwählen.

Das Weihnachtsabo-KONZERT

  • Neujahrskonzert der Stuttgarter Philharmoniker "Rosen aus dem Süden", 06. Januar 2019, 19.00 Uhr
  • Vogler Quartett, 20. Februar 2019
  • Japan Philharmonic Orchestra & Jonathan Biss, Klavier, 09. April 2019
  • Das Abo startet mit dem Neujahrskonzert der Stuttgarter Philharmoniker ins neue Jahr. Mit dem Neujahrskonzert 2019 wird ein kleines Jubiläum gefeiert. Bereits zum zehnten Mal in Folge gastieren die Stuttgarter Philharmoniker im Stadttheater
    Fürth. Das diesjährige Konzert steht unter der Leitung von Marcus Bosch, dem ehemaligen Generalmusikdirektor des Staatstheaters Nürnberg. In Unter dem Titel „Rosen aus dem Süden" werden Werke von Richard Strauss, Johann Strauß, Edouard Lalo und Leonard Bernstein präsentiert. Als Solistin wird die junge Spanierin Leticia Moreno ihr Fürth-Debüt geben. Die Geigerin studierte in Madrid, Köln und London, konzertiert mit führenden Orchestern und gastierte bereits im Wiener Konzerthaus, Concertgebouw in Amsterdam und der Carnegie Hall in New York.
    Im Februar 2019 wird das Vogler Quartett das Stadttheater Fürth ein weiteres Mal mit seinem unverkennbaren Streichquartettklang beehren. Das Vogler Quartett verfolgt seit seiner Gründung 1985 in unveränderter Besetzung weltweit eine einzigartige Karriere und spielt zum zweiten Mal im Stadttheater Fürth. Im Mai 1986 erregten sie erstmals internationales Aufsehen, als sie den Streichquartett-Wettbewerb in Evian/Frankreich mit Mehrfachpreisen gewannen. Inzwischen fühlen sich die vier Künstler in den bedeutendsten Musikzentren Europas, der USA, Japans, Australiens und Neuseelands längst zu Hause. In Fürth werden wir vom Vogler Quartett Werke von Franz Schubert (u.a. das weltberühmte Quartett „Der Tod und das Mädchen) und Erwin Schulhoff hören.
    Im April 2019 wird das Japan Philharmonic Orchestra sein Debüt am Stadttheater Fürth geben. Werke von Einojuhani Routavaara, Ludwig van Beethoven, Toru Takemitsu und Jean Sibelius stehen im Fokus des Konzertes. Das Orchester wurde 1956 gegründet und schnell zu einem der führenden Orchester Japans. Bereits zehn Jahre nach seiner Gründung hatte das Orchester seinen internationalen Durchbruch mit einer großen Nordamerika-Tournee. Seit 2016 leitet der finnische Dirigent Pietari Inkinen, der auch das Konzert in Fürth dirigieren wird, das Orchester. Als Solist wird der 38-jährige US-Amerikaner Jonathan Biss sein Fürth-Debüt geben. Seit fast zwei Jahrzehnten ist
    Biss auf den Konzertbühnen der Welt unterwegs und arbeitet regelmäßig mit dem New York Philharmonic Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra oder dem Boston Symphony Orchestra zusammen.

Das Weihnachtsabo THEATER

  • Tod eines Handlungsreisenden, Termine nach Wunsch am 09./10./11./12. Januar 2019
  • Little Me, Termine nach Wunsch am 12./13./14./15./16./17./21./22./23./24. März 2019
  • King Charles III., Termin nach Wunsch am 10./11. April 2019
  • Den Anfang im Weihnachts-Theaterabo macht im Januar Arthur Millers Drama Tod eines Handlungsreisenden in einer Inszenierung von Harald Demmer am Alten Schauspielhaus Stuttgart und dem bekannten Fernsehschauspieler Helmut Zierl in der Hauptrolle. Der Vertreter Willy Loman wird nach Jahrzehnten zermürbenden Berufslebens von seiner Firma als nicht mehr verwendungsfähig entlassen. Seiner Familie ist der verschuldete Handlungsreisende längst entfremdet. Besonders seine beiden Söhne Happy und Biff, denen Loman das Streben nach materiellem Erfolg als einzigen Weg zum Glück eingeimpft hat, sind eine Enttäuschung, denn auch sie haben es – wie ihr Vater – zu nichts gebracht. Dabei standen dem früheren Sport-Ass Biff in der Highschool noch alle Wege zum ‚Amerikanischen Traum' offen. Als Biff nun gegen die Lebenslügen seines Vaters revoltiert, spitzt sich der Familienkonflikt immer weiter zu, bis Loman schließlich nur noch einen einzigen Ausweg sieht ...Ein großes Drama um einen kleinen Mann, eine amerikanische, aber auch allgemein menschliche Tragödie um Lebenslüge, Scheitern und Schuldgefühle. Arthur Millers mit Preisen überschüttetes Stück ist eine auch aus heutiger Sicht nach wie vor beklemmende Charakterstudie eines Menschen, der in einer rein profitorientierten Gesellschaft zum Verlierer werden muss. In Zeiten von Hartz IV und weltweiter Finanz- und Wirtschaftskrise ist es aktueller denn je.
    Little Me ist ein Broadway-Klassiker des Musical-Komponisten Cy Coleman. Neil Simon, berühmt für seine Komödien und Drehbücher, schrieb den Text mit tempo- und pointenreicher Situationskomik und Skurrilität. Das Musical wurde 1962 in New York am Broadway uraufgeführt und damals bereits mit zwei Tony-Awards ausgezeichnet, preisgekrönte Wiederaufnahmen folgten 1982 sowie 1998. Die deutschsprachige Erstaufführung von „Little Me" wird jetzt am Stadttheater Fürth erfolgen. Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist das Leben der optimistischen und warmherzigen, jedoch auch sehr unfallgefährdeten Belle Poitrine, die glückliche sowie unglückliche Zufälle magisch anzuziehen scheint. Ihre Biografie ist geprägt durch viele Männerbekanntschaften – ihre Liebe gilt aber vor allem einem, in dem sich alle anderen widerzuspiegeln scheinen: Noble Eggleston. Die Unvorhersehbarkeit des Lebens treibt jedoch die zwei immer wieder auseinander. Auf ihrem Lebensweg landet Belle im Gefängnis, wird zum Showgirl und Hollywood-Sternchen, heiratet, wird Mutter, unterstützt Soldaten bei der Truppenbetreuung in einem Krieg und findet sich in etlichen Romanzen wieder, die alle auf eine sehr bizarre Art enden. Ein Schiffsunglück kostet Belles Mann das Leben. Aber Belle wird paradoxerweise reich und steigt im gesellschaftlichen Leben auf. Nach zahlreichen Irrungen und Wirrungen finden Belle und Noble am Schluss zueinander. Die männliche(n) Hauptpartie(n) übernimmt Volker Heißmann, der allein in sieben verschiedenen Rollen zu erleben sein wird. Die musikalische Leitung liegt in den versierten Händen von Thilo Wolf.
    Im April wird es „very british" mit King Charles III. aus der Feder des britischen Autors Mike Bartlett. Queen Elizabeth ist tot. Sohn Charles, designierter König und durchdrungen von idealistischen Werten, möchte mehr sein als bloßer Repräsentant der Monarchie. Eine erste Gelegenheit bietet das Treffen mit dem Premierminister, der ihn bittet, das vom Parlament verabschiedete Gesetz zum Schutz der Privatsphäre zu unterzeichnen. Charles, der befürchtet, das Gesetz könnte die Pressefreiheit einschränken und damit zu Zensur und Schwächung der Demokratie führen, verweigert die formelle Unterschrift und setzt damit nichtsahnend ein Drama shakespearschen Ausmaßes in Gang. Unvermittelt findet der König sich in einer alles umspannenden Intrige wieder und muss erkennen, dass die Hauptakteure des Komplotts gegen ihn nicht nur in der Politik, sondern vor allem in der eigenen Familie zu suchen sind. In klassischen fünf Akten, geschrieben in Blankvers, beleuchtet der britische Autor Mike Bartlett ganz in der Tradition Shakespeares das Machtgebaren und intime Seelenleben der bekannten Royals. Er zeigt die königliche Familie mit all ihren Freuden, Sorgen und Konflikten vor dem Hintergrund großer politischer Vorgänge im Land und reflektiert dabei geschickt über die Rolle der Monarchie in der heutigen Zeit. Zugleich stellt er die wichtigen Fragen nach der Bedeutung von Demokratie, Macht, Loyalität, Werten und deren Vergänglichkeit in einer Welt, die sich mehr und mehr über Schein als Sein definiert.

Das Weihnachtsabo SPEZIAL

  • Joachim Król, Termin am 20. Januar 2019
  • Das Regenauer-Kuch-Projekt, Termin am 26. Februar 2019
  • Die Dinge meiner Eltern, Termin nach Wunsch am 26./27. Juni 2019
  • In unserem Weinachts-Spezialabo haben wir drei wirklich spannende und
    außergewöhnliche Abende für Sie ausgesucht: Joachim Król, einer der versiertesten und nuancenreichsten Charakterdarsteller der deutschen Theater-,
    Film- und Fernsehlandschaft, erzählt von den Musikern des Orchestre du
    Soleil unterstützt die bewegende Kindheitsgeschichte des Literatur-nobelpreisträgers Albert Camus. Einem jungen Schüler, für den das Lernen ein wildes Abenteuer ist, bei dem ihm täglich neue Welten erschlossen werden. In einem sensationellen erzählerischen Parforceritt entführt Joachim Król sein Publikum in dieser emotionalen Theaterproduktion als Ich-Erzähler in eine Welt voller Armut, Lebensfreude und natürlicher Schönheit. Die Musik des „Orchestre du Soleil" liefert den mitreißenden Soundtrack zu diesem hochaktuellen Stück über das „Abenteuer Bildung", an dessen Ende ein Mann, der als Kind in einer Familie von Analphabeten aufwächst, mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wird.
    Im Februar dürfen Sie staunen und lachen, wenn der Kabarettist Bernd
    Regenauer auf den Magier Christoph Kuch trifft. Da haben sich zwei gefunden!
    Zwei charismatische Künstler, zwei Meister ihres Fachs mit einem ungewöhnlichen gemeinsamen Programm. Es wird interaktiv, intelligent, skurril – und vor allem ausgesprochen unterhaltsam. Ein Abend voller Überraschungen und verblüffender Effekte, der so in keine gängige Schublade passt und in den Zuschauerköpfen lange nachhallen wird, da er ihre Wahrnehmung auf eine harte Probe stellt.
    In Die Dinge meiner Eltern lädt uns die vielfach ausgezeichnete Hamburger
    Schauspielerin Gilla Cremer zu einer berührenden Spurensuche ein. Agnes
    muss das Haus ihrer verstorbenen Eltern entrümpeln, doch so einfach funktioniert dieses Loslassen nicht, zwischen all den vertrauten und neu entdeckten Dingen, Briefen und Tagebüchern. Wo fängt man an? Im Keller oder auf dem vollgestopften Speicher? Behalten? Verschenken? Wegwerfen? Seit 1987 geht Gilla Cremer mit ihren Solo-Produktionen erfolgreich im In- und Ausland auf Tournee. Sie gastierte in Dänemark, den Niederlanden, Frankreich, Polen, Ungarn, Neuseeland und Taiwan. In den Rollen, die sich die Hamburger Schauspielerin selbst auf den Leib schreibt, zeichnet Gilla Cremer facettenreiche Seelenbilder von Frauen, die – meist im guten, manchmal im bösen Sinn – für ihre Überzeugungen kämpfen.

Erhältlich nur an der Theaterkasse.

Das Angebot gilt, so lange der Vorrat reicht!

Theaterkasse
Königstraße 116

90762 Fürth

Tel. (0911) 9 74 2400

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Das Abo-Büro

Kontakt:

Christina Wendler

Tel: 0911 974-2405
Fax: 0911 974-39 2405
E-Mail: abobuero@fuerth.de

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