Schlinkepütz – eine Monsteroper (schlinkepütz1718)

Schlinkepütz – eine Monsteroper

Bild zum Stück
Carlsen Verlag, Sabine Büchner
Erzähltheater mit Musik nach dem Buch von Susan Kreller ab vier Jahren
Schlinkepütz, das haifischblaue Monster, lässt mal wieder auf sich warten: Eigentlich wollte es mit dem Pianisten und dem Erzähler zusammen musizieren, denn es spielt monsterlich gerne Triangel. Leider hat Schlinkepütz aber ein Problem, das nicht nur seine Mitmonster zur Verzweiflung bringt: monstermäßige Unpünktlichkeit. Die beiden anwesenden Künstler lassen sich jedoch auch von einem abwesenden Monster nicht erschrecken und machen das Beste aus der Situation, indem sie sich und dem Publikum die zotteligfantastischen Geschichten des Titelhelden erzählen und vorspielen. Mit „Schlinkepütz – ein Monster mit Verspätung“ adaptiert KULT zum zweiten Mal nach „Elefanten sieht man nicht“ ein Buch von Susan Kreller als Uraufführung für das Theater. Nachdem sie für ihren letzten Roman „Schneeriese“ im Jahr 2015 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde, erfindet die Autorin in diesen Vorlesegeschichten voller Sprachwitz eine liebenswerte Identifikationsfigur für die kleinen Zuhörer, denn die Monstrositäten, die als „Hundsgemeinheiten“ angekündigt werden, entpuppen sich allesamt als die wohlbekannten, äußerst kreativen Verhaltensweisen von Kindern im Umgang mit Zeit, Ordnung und auch mit den Erwachsenen.

Produktion Stadttheater Fürth/Kulturforum Fürth im Rahmen von MINIaturen 2017

Inszenierung: Panja Rittweger
Ausstattung: Anke Kreuzer-Scharnagl
Musik: Patricio da Silva

mit Jens Barnieck, Klavier; Thomas Stang, Erzähler