Der Brückenbau geht weiter!
Auf zu ganz neuen Theaterufern
Drei Jahre Brückenbau liegen hinter uns - drei Jahre in denen Menschen einander, dem Stadttheater und seinen Künstlern sowie verschiedenen Kunstformen begegnet und näher gekommen sind und eine wunderbare Gemeinschaft um das Theater gewachsen ist. Hunderte von Menschen sind im Community-Dance - im Januar 2012 wurde der insgesamt 50. gefeiert - miteinander durch die Säulen des Kulturforums getanzt, haben in den Semester-Werkstätten die Kunstformen Schauspiel, Schreiben, Singen und Tanz erlebt und erfahren. In Workshops konnte man spielerisch einen ganz eigenen Blick auf Inszenierungen des Stadttheaters werfen und auch die Theaterprojekte "Berichte von Unsichtbaren" und zuletzt "Wenn ich mir was wünschen dürfte", beide öffentlich im Kulturforum aufgeführt, waren reiche Erlebnisse für alle Beteiligten und ein wunderbares Stück Brückenbau-Weg.
Das zunächst auf drei Spielzeiten ausgelegte Community- Projekt wird weitergehen!
Nach drei Jahren ist es aber auch Zeit für Veränderungen, Neuerungen, Aufbrüche und so enden die bisherigen Semester-Werkstätten, die ein schönes Selbsterfahrungsfeld für die Teilnehmer waren, in ihrer bestehenden Form und werden von dem Werkstatt-Projekt "Ode an die Freude" abgelöst.
Ziel ist, eine noch engere Verknüpfung mit dem Spielplanthema. 2012/13 ist dies "Heimat: Europa". Alle Projektwerkstätten arbeiten ausschließlich auf ein künstlerisches Ergebnis hin, das im Juni 2013 im Kulturforum zur Aufführung kommt - die Werkstatt-Termine sind daher intensive Arbeits- und Probeneinheiten. Eine spannende Verdichtung, auf die sich die künstlerischen Leiter Michaela Domes, Ingeborg Schilffarth, Ewald Arenz und ich, sehr freuen. Und auch der Community-Dance wird sich immer wieder mit der "tänzerischen Heimat Europa" beschäftigen. Einblicke in aktuelle Theaterproduktionen und Besuche von Live-Gästen wird es ebenso geben wie ein neues Choreografie-Projekt unter der Leitung von Petra Heinl. Die von Johannes Beissel geleiteten Workshops zu Eigenproduktionen des Stadttheaters kann man in dieser Spielzeit sowohl wie bisher einzeln, oder aber als Ganzes, buchen und so auch hier ein kontinuierliches Miteinander erleben.
In diesem Sinne liegt eine weitere aufregende Spielzeit vor uns, und wir freuen uns auf wunderbare neue Begegnungen im Brückenbau.
Auf zu neuen Theaterufern!


